Montag, 13. Mai 2013

Keine Ahnung, was wieder los ist. Alles und nichts. Ich habe das Gefühl wieder labiler zu werden. Es geht mir alles wieder viel zu nahe, ich denke zu viel nach und ach scheiße. Heute hab ich sogar wieder nach Ewigkeiten geweint. Ich hab mich jetzt seit über 6 Monaten nicht mehr geschnitten und es wird wieder so verlockend. Aber aus mir unerklärlichen Gründen versuche ich trotzdem mein Bestes und will nicht nachgeben; 6 Monate hinwerfen ist halt doch nicht so das Wahre. Naja. 

Übrigens komm ich bei der Ausbildungssuche langsam, sehr langsam, voran. Einladung zum Vorstellungsgespräch und einen Einstellungstest. Nach all den Monaten ist das wirklich mal ein Erfolg. Aber ich mach mir gar nicht erst irgendwelche Hoffnungen, hab mich schon damit abgefunden dieses Jahr keine Ausbildung mehr zu finden. Mal ganz davon abgesehen, dass ich ziemlich am Zweifeln bin, ob das mit meinem Abschluss überhaupt was wird. :-))

Hachja, schöner Müll, den ich da schreibe. Würde echt gerne besser sein meine Gedanken in Worte zu fassen, aber man kann ja nicht alles haben. 

Freitag, 19. April 2013

»Höchste Höhen, tiefste Tiefen
An warmen Tagen glaub ich wirklich 
dass mich alle lieben
und fühl mich als könnt ich fliegen
Dann kommt die schwarze Wolke
macht mich klein und ich will mich erschießen
Standardkrisen eines manisch Depressiven«

Prinz Pi - Schwarze Wolke
Liebe. <3

Mittwoch, 17. April 2013

Ich hasse Menschen. 
Ernsthaft. Das ist in letzter Zeit so schlimm geworden. Ich hatte immer meine paar Lieblingsmenschen, die ich mochte, liebte oder nicht ganz so sehr verachtete. Aber jetzt? Nicht mehr. Irgendwie sind alle einfach nur noch gleich scheiße. 

Was mich gleich mal an meine "beste Freundin" erinnert. Sie war immer so mein Lichtblick in allem. Ist auch nicht mehr so. Keine Ahnung, ob es an mir oder an ihr liegt. Ich schieb den Großteil einfach mal auf sie, ich guter Mensch. Seit die Ferien zu Ende waren, wars einfach komisch zwischen uns. Anders irgendwie. Und dann hat sie angefangen sich richtig scheiße zu verhalten, ich will da jetzt mal nichts ins Detail gehen. Und heute hieß es dann "Ich mache so vieles für dich und du nie etwas für mich!". Ich wusste nicht, ob ich lachen oder weinen soll. "Das ist schon ganz vielen aufgefallen, meiner Mutter, meinem Freund... sie sagen, dass du mich nur rumkommandierst. Mir fällt grad kein Beispiel ein davon ein, aber es gibt ganz viele Sachen!" HAHAHA. Haha. Ha. Ihre Mutter sieht mich im Jahr 2 Mal, wenns hochkommt. Weiß nen Scheiß über mich. Ihren Freund hab ich einmal getroffen, lebt am Arsch der Welt. Und dann sowas, yoo. 
Sie merkt nichtmal, was und wie viel ich für sie mache/gemacht habe. Sie steht immer an erster Stelle. Und jetzt kommt se mit sowas an, ich glaubs nicht. Darüber könnt ich mich noch ewig weiter aufregen, aber es klingt ja jetzt schon so, als wäre ich wirklich die "Böse". Das wüsste ich aber.

Oh, und wir haben noch eeeetwa 35 Schultage vor uns. Nächste Woche beginnen die Abschlussprüfungen. Im Juni ists vorbei. Ich hab immer noch keine Ausbildung. Wenns so bleibt, muss ich auf die größte Assi-Schule, die es hier gibt. Gute Aussichten, wa? Ich freu mich auch schon. 

Sonntag, 6. Januar 2013

So, es ist Sonntag, Zeit für mein "Oh-Gott-nein-morgen-fängt-Schule-wieder-an-ich-will-das-nicht"-Gejammer. 
Ich will das nicht, ich kann das nicht, ich hab nicht die Kraft. Es ist zu viel. Nächste Woche schreib ich schon mal drei Arbeiten, ich weiß das schon seit Wochen, habe nichts gelernt. Cool. Und auch ansonsten haben wir 23796 Sachen auf, mit denen ich einfach nicht anfangen kann, mich nicht dazu aufraffen kann. Boah. Wer weiß, ob ich meinen Abschluss überhaupt schaffe. Mit der Ausbildungsplatzsuche gehts auch nicht voran. Bin dezent überfordert mit allem. :-))) 

Die ganzen Ferien hab ich nur vor mich hingegammelt, mich so ziemlich von allen anderen abgekapselt. Ich will die morgen nicht alle wiedersehen und ertragen müssen. Sogar die Leute, die ich eigentlich mag, kotzen mich einfach nur noch an. Oar, ich komm nicht mehr klar eh. 

Montag, 31. Dezember 2012

Hachja, Silvester. Alle freuen sich immer drauf, ich hasse es. Werde heute eh nur zu Hause sitzen, wunderbar, nicht wahr? Nichtmal betrinken kann ich mich hier. 
Ich weiß noch, wie letztes Silvester war, davon will ich aber gar nicht erst anfangen. Schrecklicher gehts nicht. Heute wirds einfach nur krass langweilig und es fühlt sich scheiße an, alleine zuhause rumzusitzen, während alle anderen feiern und Spaß haben. Aber was kann ich da schon machen, so ist es nunmal, wenn man kaum Freunde hat bzw. alle anderen schon etwas vorhaben. 
Und 2013 wird kein bisschen besser werden. Immer dieser Mist von allen mit den guten Vorsätzen, "2013 wird alles besser", "Neuanfang" blablabla, das klappt doch eh so gut wie nie bei irgendjemandem. Es wird sich nicht alles plötzlich bessern, nur weil ein neues Jahr anfängt. Man muss es selber schaffen etwas zu ändern. Für mich ist das aber eh nichts, da wird alles so bleiben wie es ist. 
Übrigens habe ich mich seit 60 (!!) Tagen nicht mehr geschnitten. Zwei Monate. Meine Güte. Das habe ich in den ganzen drei Jahren, die ich mich verletze, noch nie geschafft. Neuer Rekord!
Obs so bleibt, ist ne andere Sache. Erstmal hoffen und anstrengen. 

Freitag, 9. November 2012

Hatte diesen Blog hier eigentlich schon für tot befunden, aber ich muss jetzt einfach wieder mal schreiben. Nicht weil es irgendwen interessiert, sondern einfach nur für mich. 

Momentan mache ich ein Praktikum im Altenheim. Die erste Woche hab ich jetzt hinter mit, dann muss ich nur noch nächste Woche. Schülerpraktikum halt. Ich hatte immer vor, einmal in der Altenpflege zu arbeiten, meine Ausbildung auch dort zu machen, hatte genau dieses Heim im Kopf, in dem ich gerade bin. Aber jetzt? Ich zweifle so sehr daran. Ich bin zu labil für sowas. Es ist ein sehr harter Beruf, das war mir klar, aber dann auch noch mit meinem psychischen Zustand ist es sehr schrecklich, sogar als Praktikum. Allerdings kann ich mir auch nicht viele andere Berufe vorstellen, eigentlich will ich ja bei der Altenpflege bleiben. Aber, was wenn ich das alles nicht schaffe? Meine Vorstellungen für meine Zukunft werden gerade alle durcheinander geworfen.

Ich hatte während dieser Woche schon oft mit den Tränen zu kämpfen. Auf der Arbeit habe ich es immer noch geschafft zu unterdrücken, aber zuhause habe ich dann oft geweint. Ist ja ok, solange ich mir dort nichts anmerken lasse. Aber heute bestand mein Tag nur noch aus Tränen. Auslöser dafür war ein äußerst netter Bewohner. Wir gingen morgens in sein Zimmer, die Schwester, die mich betreut, hat sich im Bad um ihn gekümmert, während ich das Bett gemacht habe und ein wenig für Ordnung im Zimmer sorgte. Auf einmal kam er raus, auf mich zu und hat mich so sehr angemeckert, wie unhöflich ich bin, ihm keinen guten Morgen zu wünschen, er sei ja schließlich schon so alt, das müsse man dann machen, ich bin so unhöflich, das gehört sich nicht... er hat mich ziemlich fertig gemacht, nur wegen einer solchen Kleinigkeit. Das hat mir so sehr zugesetzt, dass es das Fass zum überlaufen gebracht hat und ich angefangen habe zu weinen. Er ist fast blind, sah das also nicht und meckerte einfach weiter. Die Schwester schickte mich dann raus und hat ihn gehörig zurechtgewiesen, dass er derjenige war, der sich unhöflich und unfreundlich verhalten hatte und andere Sachen. Jedenfalls hab ich dann geheult wie sonstwas, nicht nur deswegen, mir ist einfach alles zu viel. Durfte den netten Herren dann immerhin den ganzen weiteren Tag ignorieren. 
Das war Heulkrampf Nummer 1.

Gegen Ende der Schicht wollte mir die Schwester noch ein paar Dinge zeigen, die ich dann in der nächsten Woche machen soll. Bei einer Sache davon sollte ich Handschuhe anziehen. Sie hat mir an den Arm gefasst und wollte den Ärmel ein bisschen hochschieben, aber ich hab so schnell und abwehrend weggezogen, dass es wohl sehr auffällig war. Ihr war dann auch sofort klar, was da ist. Und wieder musste ich weinen. Wir redeten ein bisschen darüber, sie war ziemlich verständnisvoll. Aber es ist schrecklich darüber zu reden. Und auf die Frage, warum man das macht, zu antworten, ist auch schlimm. Wobei man das doch eigentlich wissen sollte. Trotzdem kann ich einfach nichts sagen. Ich habe immer wieder angefangen zu heulen, je weiter das Gespräch ging. Zum Schluss gab sie mir noch ihre Handynummer, ich kann sie anrufen, wenn ich mich zum Beispiel wieder verletzen will. Werde ich wohl sowieso nicht machen, aber es ist trotzdem gut zu wissen.
Heulkrampf Nummer 2.

Ja, es war ein wunderbarer Tag heute. 


Sonntag, 7. Oktober 2012

Oh man, ich dreh noch durch. Ich kann so nicht mehr. Wie oft habe ich das eigentlich schon gesagt? Viel zu oft, so viel steht fest. Und es wird einfach nichts besser. Jetzt habe ich mich so lange nicht mehr geschnitten, mehr als drei Wochen lang nicht, und ich steh kurz davor es wieder zu tun. Fuck. Ich weiß nicht, wie ich es schaffen soll, es nicht zu tun. Wie ich überhaupt irgendwas schaffen soll. Alles ist so schwer, unmöglich. Wie soll ich morgen nur die Schule überstehen, ohne dass irgendwer etwas merkt. Naja, und wenn schon. Die Antwort "bin nur müde" reicht ja eigentlich eh immer. Traurig eigentlich. Aber so ist das halt als unwichtige scheiß Person