Hachja, Silvester. Alle freuen sich immer drauf, ich hasse es. Werde heute eh nur zu Hause sitzen, wunderbar, nicht wahr? Nichtmal betrinken kann ich mich hier.
Ich weiß noch, wie letztes Silvester war, davon will ich aber gar nicht erst anfangen. Schrecklicher gehts nicht. Heute wirds einfach nur krass langweilig und es fühlt sich scheiße an, alleine zuhause rumzusitzen, während alle anderen feiern und Spaß haben. Aber was kann ich da schon machen, so ist es nunmal, wenn man kaum Freunde hat bzw. alle anderen schon etwas vorhaben.
Und 2013 wird kein bisschen besser werden. Immer dieser Mist von allen mit den guten Vorsätzen, "2013 wird alles besser", "Neuanfang" blablabla, das klappt doch eh so gut wie nie bei irgendjemandem. Es wird sich nicht alles plötzlich bessern, nur weil ein neues Jahr anfängt. Man muss es selber schaffen etwas zu ändern. Für mich ist das aber eh nichts, da wird alles so bleiben wie es ist.
Übrigens habe ich mich seit 60 (!!) Tagen nicht mehr geschnitten. Zwei Monate. Meine Güte. Das habe ich in den ganzen drei Jahren, die ich mich verletze, noch nie geschafft. Neuer Rekord!
Obs so bleibt, ist ne andere Sache. Erstmal hoffen und anstrengen.
Montag, 31. Dezember 2012
Freitag, 9. November 2012
Hatte diesen Blog hier eigentlich schon für tot befunden, aber ich muss jetzt einfach wieder mal schreiben. Nicht weil es irgendwen interessiert, sondern einfach nur für mich.
Momentan mache ich ein Praktikum im Altenheim. Die erste Woche hab ich jetzt hinter mit, dann muss ich nur noch nächste Woche. Schülerpraktikum halt. Ich hatte immer vor, einmal in der Altenpflege zu arbeiten, meine Ausbildung auch dort zu machen, hatte genau dieses Heim im Kopf, in dem ich gerade bin. Aber jetzt? Ich zweifle so sehr daran. Ich bin zu labil für sowas. Es ist ein sehr harter Beruf, das war mir klar, aber dann auch noch mit meinem psychischen Zustand ist es sehr schrecklich, sogar als Praktikum. Allerdings kann ich mir auch nicht viele andere Berufe vorstellen, eigentlich will ich ja bei der Altenpflege bleiben. Aber, was wenn ich das alles nicht schaffe? Meine Vorstellungen für meine Zukunft werden gerade alle durcheinander geworfen.
Ich hatte während dieser Woche schon oft mit den Tränen zu kämpfen. Auf der Arbeit habe ich es immer noch geschafft zu unterdrücken, aber zuhause habe ich dann oft geweint. Ist ja ok, solange ich mir dort nichts anmerken lasse. Aber heute bestand mein Tag nur noch aus Tränen. Auslöser dafür war ein äußerst netter Bewohner. Wir gingen morgens in sein Zimmer, die Schwester, die mich betreut, hat sich im Bad um ihn gekümmert, während ich das Bett gemacht habe und ein wenig für Ordnung im Zimmer sorgte. Auf einmal kam er raus, auf mich zu und hat mich so sehr angemeckert, wie unhöflich ich bin, ihm keinen guten Morgen zu wünschen, er sei ja schließlich schon so alt, das müsse man dann machen, ich bin so unhöflich, das gehört sich nicht... er hat mich ziemlich fertig gemacht, nur wegen einer solchen Kleinigkeit. Das hat mir so sehr zugesetzt, dass es das Fass zum überlaufen gebracht hat und ich angefangen habe zu weinen. Er ist fast blind, sah das also nicht und meckerte einfach weiter. Die Schwester schickte mich dann raus und hat ihn gehörig zurechtgewiesen, dass er derjenige war, der sich unhöflich und unfreundlich verhalten hatte und andere Sachen. Jedenfalls hab ich dann geheult wie sonstwas, nicht nur deswegen, mir ist einfach alles zu viel. Durfte den netten Herren dann immerhin den ganzen weiteren Tag ignorieren.
Das war Heulkrampf Nummer 1.
Gegen Ende der Schicht wollte mir die Schwester noch ein paar Dinge zeigen, die ich dann in der nächsten Woche machen soll. Bei einer Sache davon sollte ich Handschuhe anziehen. Sie hat mir an den Arm gefasst und wollte den Ärmel ein bisschen hochschieben, aber ich hab so schnell und abwehrend weggezogen, dass es wohl sehr auffällig war. Ihr war dann auch sofort klar, was da ist. Und wieder musste ich weinen. Wir redeten ein bisschen darüber, sie war ziemlich verständnisvoll. Aber es ist schrecklich darüber zu reden. Und auf die Frage, warum man das macht, zu antworten, ist auch schlimm. Wobei man das doch eigentlich wissen sollte. Trotzdem kann ich einfach nichts sagen. Ich habe immer wieder angefangen zu heulen, je weiter das Gespräch ging. Zum Schluss gab sie mir noch ihre Handynummer, ich kann sie anrufen, wenn ich mich zum Beispiel wieder verletzen will. Werde ich wohl sowieso nicht machen, aber es ist trotzdem gut zu wissen.
Heulkrampf Nummer 2.
Ja, es war ein wunderbarer Tag heute.
Sonntag, 7. Oktober 2012
Oh man, ich dreh noch durch. Ich kann so nicht mehr. Wie oft habe ich das eigentlich schon gesagt? Viel zu oft, so viel steht fest. Und es wird einfach nichts besser. Jetzt habe ich mich so lange nicht mehr geschnitten, mehr als drei Wochen lang nicht, und ich steh kurz davor es wieder zu tun. Fuck. Ich weiß nicht, wie ich es schaffen soll, es nicht zu tun. Wie ich überhaupt irgendwas schaffen soll. Alles ist so schwer, unmöglich. Wie soll ich morgen nur die Schule überstehen, ohne dass irgendwer etwas merkt. Naja, und wenn schon. Die Antwort "bin nur müde" reicht ja eigentlich eh immer. Traurig eigentlich. Aber so ist das halt als unwichtige scheiß Person.
Samstag, 29. September 2012
London Bilder.
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| Aussicht aus dem Flugzeug. |
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| Meine beste Freundin und ich im Flugzeug. Das einzige Bild, bei dem wir es geschafft haben, keine Grimassen zu machen. |
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| Piccadilly Circus. |
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| Wieder meine Beste und ich. |
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| Changing of the Guards. |
London.
So, ich hab die Klassenfahrt überlebt. Offensichtlich. Sie war mehr oder weniger total scheiße, hatte aber auch ihre guten Zeiten. Ich fange einfach mal von Montag an und gehe dann die ganze Woche durch. Es kann lang werden.
Montag konnte ich erstmal schön um 3 Uhr nachts aufstehen um dann noch vor 5 Uhr am Flughafen anzutanzen. Um 7 ging dann der Flug. Ich bekam schon total Panik, nachdem ich meine Boardingkarte hatte. Mein Platz war irgendwo alleine, weg von den anderen, niemand in der Nähe, den ich kenne. Für mich mit Flugangst war das natürlich schon total schlimm. Dann später im Flugzeug saß ich da, panisch, ängstlich, alleine. Und habe angefangen zu heulen. Dann durfte meine beste Freundin sich zu mir setzen und alles wurde langsam besser. Als wir dann in der Luft waren, fand ich es doch extrem toll. Konnte wieder lachen, wir haben schöne Fotos gemacht etc. Der Flug war also doch halb so schlimm. Später sind wir dann mit dem Bus zu unserem Hostel gefahren, wir durften aber erst abends rein, sodass wir unsere Koffer in irgendeinem Schuppen abstellen mussten. Dann hatten wir Freizeit. Kaum ein paar Minuten da, schon gibts Freizeit? Etwas komisch. Das Wetter war schrecklich, es war kalt und es hat in Strömen geregnet. Alle hatten schlechte Laune. Ich erst recht. Der Vormittag hat sich schrecklich in die Länge gezogen, die eine Stunde Zeitverschiebung hat es noch schlimmer gemacht. Gegen Mittag fing dann endlich mal ein bisschen Programm an. Wir fuhren mit der U-Bahn (die ich an London übrigens total toll finde) zum Tower of London und machten dann da eine Führung. Ziemlich langweilig, aber okay. Dann bekamen wir wieder FREIZEIT. Oder auch Langeweile pur. Wie auch immer, gegen Abend gings dann in die Herberge und wir bekamen unsere Zimmer zu sehen. Unser Zimmer war auch eher so eine Abstellkammer. War ganz oben, wir hatten nichtmal 'nen Spiegel und WLAN empfingen wir auch nicht, wie es alle anderen taten. Mir ging es von Minute zu Minute schlechter und ich hab fast geheult, mal wieder. Am späten Abend gings dann aber wieder und ich hatte Hoffnung, dass die Fahrt vielleicht nicht gaaanz so scheiße wird.
Dienstag fuhren wir dann als erstes zum Piccadilly Circus und dann zum Covent Garden. Dann bekamen wir, wie es anders nicht zu erwarten war, Freizeit. Stundenlang. Ich war mit einer scheiß Gruppe unterwegs, die wohl alle unter irgendeiner Shopping-Krankheit leiden und egoistisch hoch 13745 sind. Stunden später haben wir dann 'ne Hopp on Hopp off - Tour gemacht. Also mit dem Bus durch ganz London gefahren und alle Sehenswürdigkeiten erklärt bekommen. War langweilig, ich kannte das ja schon, weil ich im März schonmal da war. Danach sind wir bei Big Ben gewesen, haben uns 'n Referat darüber angehört und dann, ja, was war dann? Wir bekamen Freizeit! Sind nach Pizza Hut gefahren, haben uns vollgefressen und dort gabs WLAN, also das war wohl das beste. Ich war den ganzen Tag kurz vorm Heulen gewesen und mir gings einfach verdammt beschissen. Mein Hauptwunsch war an diesem Tag überfahren zu werden. So unwahrscheinlich wäre es vielleicht ja gar nicht gewesen. Haha. Egal. Der Abend war dann doch ganz gut, es war lustig und ich hab ein tolles Poster von You Me At Six gefunden. Aww.
Mittwoch. Wir sind mit dem Boot nach Greenwhich gefahren, dieser Ort mit dem Nullmeridian da. Kaum waren wir da, bekamen wir, so ungewöhnlich, FREIZEIT. Also erstmal was essen gegangen und dann sind die Shoppingkranken Mädchen aus meiner Klasse natürlich alle shoppen gegangen. Ich bin gar nicht so ein Fan von Shoppen, also so toll wars auch nicht für mich. Mittags fuhren wir dann zurück und bekamen schon wieder Freizeit... Sind an der Oxford Street ein bisschen shoppen gegangen, hab mir ein hübsches Outfit gekauft und dann sind wir zurück zu Herberge, wo ich eigentlich nur bis abends alleine rumsaß und meine Zeit mit dem WLAN genossen habe.
Donnerstag. Auf den Tag habe ich mich gefreut, denn wir fuhren zum Camden Market. Aber es wurde total scheiße, und warum? Shoppingsüchtige Freunde sag ich nur. Wirklich unnormal. Die sehen einen Laden und vergessen alles um sich herum, es gibt nur noch die Kleidung. Ist ja alles nicht so ganz mein Fall, vor allem diese Läden, in die sie reingingen. Bah. Mochte ich gar nicht. Wir hatten dann praktisch den ganzen Tag, was wohl, Freizeit, fuhren wieder zur Oxford Street und dann zurück zur Herberge. Abends haben wir dann die Jack The Ripper - Tour gemacht. Die war gut. Wenigstens mal etwas.
Freitag war dann der letzte Tag. Wir haben erstmal total verschlafen, sodass wir nichtmal mehr eine Stunde Zeit hatten um die Koffer zu packen, uns fertig zu machen, und raus aus dem Hostel zu sein. Haben wir aber alles noch geschafft. Dann fuhren wir zum Buckingham Palace um dieses Changing of the Guards zu sehen. Fand ich nicht so interessant, auch wenn ich trotzdem unnormal viele Bilder davon gemacht habe, haha. Danach bekamen wir Freizeit. Sind dann zum Piccadilly Circus gefahren, haben uns da hingesetzt und einfach gewartet bis es Zeit ist zurück zu fahren. 15 Uhr kam dann der Bus, der uns zum Flughafen gefahren ist. Wir waren 4 Stunden vor Abflug da, also etwas früh. Haben uns dann einfach wie Penner auf den Boden gelegt und gewartet. Ich bekam wieder ein wenig Flugangst, aber ich musste nicht alleine sitzen und es war bei weitem nicht mehr so schlimm wie beim ersten Mal. Tatsächlich bin ich mittlerweile sogar ziemlich begeistert vom Fliegen. Abends kamen wir dann wieder in Deutschland an.
Ich bin froh, dass die Abschlussfahrt zuende ist, auch wenn ich London und England allgemein liebe. Die Fahrt war nicht gut, das war mir auch schon von Anfang an klar. Wir hatten VIEL ZU VIEL FREIZEIT, das war schon so langweilig, das haben wir alle so empfunden. Die Fahrt, die wir im März gemacht haben, war so so so viel besser. Kein Wunder, es war ja nicht mit meiner Klasse, sondern mit verschiedenen Leuten aus meiner Schule. Viele Bilder hab ich diesmal nicht gemacht, das meiste habe ich ja schon damals bei meiner ersten Fahrt dahin fotografiert. Es wird trotzdem noch ein kleiner Bilderspam folgen, auch wenn die Bilder nicht so interessant sind, haha.
Ok, es ist ziemlich lang geworden. Wird sich aber wahrscheinlich eh keiner durchlesen.
Montag konnte ich erstmal schön um 3 Uhr nachts aufstehen um dann noch vor 5 Uhr am Flughafen anzutanzen. Um 7 ging dann der Flug. Ich bekam schon total Panik, nachdem ich meine Boardingkarte hatte. Mein Platz war irgendwo alleine, weg von den anderen, niemand in der Nähe, den ich kenne. Für mich mit Flugangst war das natürlich schon total schlimm. Dann später im Flugzeug saß ich da, panisch, ängstlich, alleine. Und habe angefangen zu heulen. Dann durfte meine beste Freundin sich zu mir setzen und alles wurde langsam besser. Als wir dann in der Luft waren, fand ich es doch extrem toll. Konnte wieder lachen, wir haben schöne Fotos gemacht etc. Der Flug war also doch halb so schlimm. Später sind wir dann mit dem Bus zu unserem Hostel gefahren, wir durften aber erst abends rein, sodass wir unsere Koffer in irgendeinem Schuppen abstellen mussten. Dann hatten wir Freizeit. Kaum ein paar Minuten da, schon gibts Freizeit? Etwas komisch. Das Wetter war schrecklich, es war kalt und es hat in Strömen geregnet. Alle hatten schlechte Laune. Ich erst recht. Der Vormittag hat sich schrecklich in die Länge gezogen, die eine Stunde Zeitverschiebung hat es noch schlimmer gemacht. Gegen Mittag fing dann endlich mal ein bisschen Programm an. Wir fuhren mit der U-Bahn (die ich an London übrigens total toll finde) zum Tower of London und machten dann da eine Führung. Ziemlich langweilig, aber okay. Dann bekamen wir wieder FREIZEIT. Oder auch Langeweile pur. Wie auch immer, gegen Abend gings dann in die Herberge und wir bekamen unsere Zimmer zu sehen. Unser Zimmer war auch eher so eine Abstellkammer. War ganz oben, wir hatten nichtmal 'nen Spiegel und WLAN empfingen wir auch nicht, wie es alle anderen taten. Mir ging es von Minute zu Minute schlechter und ich hab fast geheult, mal wieder. Am späten Abend gings dann aber wieder und ich hatte Hoffnung, dass die Fahrt vielleicht nicht gaaanz so scheiße wird.
Dienstag fuhren wir dann als erstes zum Piccadilly Circus und dann zum Covent Garden. Dann bekamen wir, wie es anders nicht zu erwarten war, Freizeit. Stundenlang. Ich war mit einer scheiß Gruppe unterwegs, die wohl alle unter irgendeiner Shopping-Krankheit leiden und egoistisch hoch 13745 sind. Stunden später haben wir dann 'ne Hopp on Hopp off - Tour gemacht. Also mit dem Bus durch ganz London gefahren und alle Sehenswürdigkeiten erklärt bekommen. War langweilig, ich kannte das ja schon, weil ich im März schonmal da war. Danach sind wir bei Big Ben gewesen, haben uns 'n Referat darüber angehört und dann, ja, was war dann? Wir bekamen Freizeit! Sind nach Pizza Hut gefahren, haben uns vollgefressen und dort gabs WLAN, also das war wohl das beste. Ich war den ganzen Tag kurz vorm Heulen gewesen und mir gings einfach verdammt beschissen. Mein Hauptwunsch war an diesem Tag überfahren zu werden. So unwahrscheinlich wäre es vielleicht ja gar nicht gewesen. Haha. Egal. Der Abend war dann doch ganz gut, es war lustig und ich hab ein tolles Poster von You Me At Six gefunden. Aww.
Mittwoch. Wir sind mit dem Boot nach Greenwhich gefahren, dieser Ort mit dem Nullmeridian da. Kaum waren wir da, bekamen wir, so ungewöhnlich, FREIZEIT. Also erstmal was essen gegangen und dann sind die Shoppingkranken Mädchen aus meiner Klasse natürlich alle shoppen gegangen. Ich bin gar nicht so ein Fan von Shoppen, also so toll wars auch nicht für mich. Mittags fuhren wir dann zurück und bekamen schon wieder Freizeit... Sind an der Oxford Street ein bisschen shoppen gegangen, hab mir ein hübsches Outfit gekauft und dann sind wir zurück zu Herberge, wo ich eigentlich nur bis abends alleine rumsaß und meine Zeit mit dem WLAN genossen habe.
Donnerstag. Auf den Tag habe ich mich gefreut, denn wir fuhren zum Camden Market. Aber es wurde total scheiße, und warum? Shoppingsüchtige Freunde sag ich nur. Wirklich unnormal. Die sehen einen Laden und vergessen alles um sich herum, es gibt nur noch die Kleidung. Ist ja alles nicht so ganz mein Fall, vor allem diese Läden, in die sie reingingen. Bah. Mochte ich gar nicht. Wir hatten dann praktisch den ganzen Tag, was wohl, Freizeit, fuhren wieder zur Oxford Street und dann zurück zur Herberge. Abends haben wir dann die Jack The Ripper - Tour gemacht. Die war gut. Wenigstens mal etwas.
Freitag war dann der letzte Tag. Wir haben erstmal total verschlafen, sodass wir nichtmal mehr eine Stunde Zeit hatten um die Koffer zu packen, uns fertig zu machen, und raus aus dem Hostel zu sein. Haben wir aber alles noch geschafft. Dann fuhren wir zum Buckingham Palace um dieses Changing of the Guards zu sehen. Fand ich nicht so interessant, auch wenn ich trotzdem unnormal viele Bilder davon gemacht habe, haha. Danach bekamen wir Freizeit. Sind dann zum Piccadilly Circus gefahren, haben uns da hingesetzt und einfach gewartet bis es Zeit ist zurück zu fahren. 15 Uhr kam dann der Bus, der uns zum Flughafen gefahren ist. Wir waren 4 Stunden vor Abflug da, also etwas früh. Haben uns dann einfach wie Penner auf den Boden gelegt und gewartet. Ich bekam wieder ein wenig Flugangst, aber ich musste nicht alleine sitzen und es war bei weitem nicht mehr so schlimm wie beim ersten Mal. Tatsächlich bin ich mittlerweile sogar ziemlich begeistert vom Fliegen. Abends kamen wir dann wieder in Deutschland an.
Ich bin froh, dass die Abschlussfahrt zuende ist, auch wenn ich London und England allgemein liebe. Die Fahrt war nicht gut, das war mir auch schon von Anfang an klar. Wir hatten VIEL ZU VIEL FREIZEIT, das war schon so langweilig, das haben wir alle so empfunden. Die Fahrt, die wir im März gemacht haben, war so so so viel besser. Kein Wunder, es war ja nicht mit meiner Klasse, sondern mit verschiedenen Leuten aus meiner Schule. Viele Bilder hab ich diesmal nicht gemacht, das meiste habe ich ja schon damals bei meiner ersten Fahrt dahin fotografiert. Es wird trotzdem noch ein kleiner Bilderspam folgen, auch wenn die Bilder nicht so interessant sind, haha.
Ok, es ist ziemlich lang geworden. Wird sich aber wahrscheinlich eh keiner durchlesen.
Sonntag, 23. September 2012
Morgen gehts los. Abschlussfahrt. London. Fünf Tage. Hätte man mich vor einem halben Jahr gefragt, als ich das letzte Mal in England war, hätte ich gesagt, dass ich mich freue. Aber jetzt? Ich könnte heulen. Ich halte das nicht aus. Werde keine Klingen mitnehmen. Also fünf tage ohne Schneiden aushalten. Oh Gott. Habe den Drang, es jetzt nochmal zu machen. Noch einmal, bevor es losgeht. Aber ich will nicht. Will keine frischen Wunden da haben. Ach, scheiße. Ich werde das gar nicht aushalten, fünf Tage mit meiner Klasse zusammen. Und wir fliegen da auch noch hin. Ich bin noch nie geflogen, ich weiß gar nicht, wie das ist, wie das alles abläuft. Das macht mir noch zusätzlich Angst. Es wird bestimmt alles so scheiße werden.
Freitag, 21. September 2012
Yaay, ich bin so gut, ja. Hab das Gespräch völlig verkackt, was war auch anderes zu erwarten? Ich bin einfach so schlecht. Und während ich da noch gewartet habe, kam eine andere Bewerberin. Brauchte die nur zu sehen, um zu wissen, dass sie tausendmal besser ist. Ich hab da so eine Scheiße geredet, das dachten die wohl auch. Hachja. Wenn das so weitergeht, kann ich wohl ganz vergessen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen.
Woah. Ich hasse mich.
Donnerstag, 20. September 2012
Finde es ja schon irgendwie lustig, wie meine Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie, was auch immer das eigentlich sein soll, haha, immer wieder glaubt, dass es mir langsam besser geht. Einfach ein bisschen lächeln, paar Wörter sagen uns gut ist, ne. Aber irgendwie ist es ja nicht so. Aber das sage ich nicht, ich stimme ihr natürlich zu, dass es mir besser geht. Als ob ich wollen würde, dass das ganze Zeug mit dem sich Sorgen um mich machen, Klinik Gelaber, Medikamenten etc. wieder losgeht. Ne, da lüge ich lieber ein bisschen. Ich will das alles nicht wieder so. Komme auch so klar. Oder auch nicht, aber ist ja auch egal.
Morgen hab ich ein Vorstellungsgespräch. Könnte weinen vor Angst. Ich weiß, dass ich es total versauen werde, oh ja. Und Montag gehts nach England, yay. Abschlussfahrt. Habe zwar auch davor total Angst, aber immerhin bin ich dann mal paar Tage weg von zuhause. Wenigstens etwas.
Morgen hab ich ein Vorstellungsgespräch. Könnte weinen vor Angst. Ich weiß, dass ich es total versauen werde, oh ja. Und Montag gehts nach England, yay. Abschlussfahrt. Habe zwar auch davor total Angst, aber immerhin bin ich dann mal paar Tage weg von zuhause. Wenigstens etwas.
Samstag, 15. September 2012
Mittwoch, 12. September 2012
Dass es mir schlecht geht, ist ja schon normal. Dass ich den Drang habe, mich zu verletzen, auch. Aber das, was heute in der Schule war, war echt heftig für meine Verhältnisse. Normalerweise ist es so, dass ich in der Schule lachen kann und alles halbwegs verdrängen kann und es mir erst zuhause wieder schlecht geht. Aber heute war es fast andersherum. Ich hab mich gefühlt, als wäre ich wirklich richtig süchtig, abhängig, vom Schneiden, ok. So extrem war es fast nie, erst recht nicht in der Schule. Nur am Zittern gewesen, Leere, konnte keinen klaren Gedanken fassen, wollte am liebsten in Tränen ausbrechen, mich schneiden, mich umbringen, alles. Nur konnte ich natürlich nichts machen. Und dann wurden Fotos von uns gemacht und ich will gar nicht erst wissen, wie meins aussehen wird. Ich bin ja schon hässlich, aber ich habe mich wie Scheiße gefühlt und ein Lächeln hat sich noch nie so falsch und gezwungen angefühlt, nie. Ich war auch kurz davor einfach die restlichen Stunden zu schwänzen, in die nächste Drogerie zu gehen, mir Klingen zu kaufen und mich dann zuhause aufzuschneiden. Aber was ist passiert? Ich blieb, bin zwar halb durchgedreht, aber habe durchgehalten. Immerhin. Zwar bin ich nach der Schule trotzdem Klingen kaufen gegangen, aber egal. Und das lustige ist ja, jetzt habe ich welche hier und schneide mich trotzdem nicht, hahaha, wie komisch bin ich denn. Ok, ist ja eigentlich gut. Aber, naja. Mal sehen ob es auch so bleibt. Mir ist es eigentlich ziemlich egal, auch wenn ich versuche es nicht zu machen. Huch, was hab ich hier schon wieder für einen Mist geschrieben. Ist ja auch egal.
Dienstag, 11. September 2012
Im einen Moment mit einer guten Freundin schreiben und ihr sagen, dass es einem gut geht, im nächsten Moment da sitzen, mit der Klinge in der Hand und frischen Schnitten auf den Armen. Yo, ich mal wieder. Verdammt. Mir gehts jetzt ja fast noch schlechter als vor dem Schneiden. Nur weil ich keine vernünftige Klinge mehr habe, nur so stumpfe scheiß Dinger. Und ich weiß nicht, wann ich dazu kommen werde, mir wieder richtige zu kaufen, so toll, ne. Scheiße. Ich komm so nicht klar, ich brauche richtige, man. Oar, so ein Gedankenchaos gerade.
Montag, 10. September 2012
Okay, Schule ist neuerdings auf der einen Seite gut und auf der anderen schlecht. Das Gute ist, dass es so stressig ist und ich so viel lernen und machen muss, dass ich kaum zu etwas anderem komme, heißt also, dass ich nicht mehr so viel nachdenken kann und es mir ein wenig besser geht dadurch. Auf der anderen Seite ist es schlecht, eben wegen dem ganzen Stress, es setzt mich so unter Druck, dass es mir doch wieder schlecht geht. Aber alles in allem geht es mir besser, als wenn ich nichts zu tun hätte. Komisch irgendwie.
Übrigens, heute ist Suicide Awareness Day (oder auch World Suicide Prevention Day) . Man trägt also etwas gelbes und/oder schreibt sich Love auf den Arm. Ich bin jetzt ein wenig zu faul - und auch zu gestresst, mal wieder - um aufzuschreiben, um was es genau dabei geht, aber es dürfte wohl offensichtlich sein, eigentlich.
Mittwoch, 5. September 2012
Schule war heute so schrecklich. All dieses dumme Gelaber von diesen Leuten da regt mich sowas von auf. Und mir ging es auch so schon schlecht genug, ohne dass ich mir noch irgendwas anhören müsste. Ich war die ganze Zeit am Zittern und hatte total den Drang, mich zu schneiden. Konnte ja aber schlecht. Dann fingen sie alle auch noch an über Beziehungen und Sex und und und zu reden. Jo, ist ja ganz ok. Aber dann sollen bitte Kommentare zu mir wie "Ich könnte mir gar nicht vorstellen, dass du mal einen Freund hast" einfach mal für sich behalten werden. Es ist nicht schön das zu hören, ok. Ich habe schon genug Selbstzweifel. Nur weil alle anderen schöner, dünner, hübscher, besser sind, können sie es sich also nicht vorstellen, wie jemand wie ich mal auch von jemandem geliebt werden würde. Ob es wirklich so gemeint war, keine Ahnung. Aber es kam verdammt so rüber. Vielleicht denke ich auch nur schon wieder über eine solche "Kleinigkeit" nach, aber es beschäftigt mich, dieser eine Satz. Das ist doch lächerlich. Aber ich kann es mir auch nicht vorstellen. Wird wohl eh nie so sein, ne. Oar. Ich schreibe hier ja auch nur unverständlichen Mist. Tja, egal.
Dienstag, 4. September 2012
Stress.
So. Die ersten zwei Schultage nach den Ferien habe ich dann wohl überstanden. Und es ist jetzt schon wieder so stressig, dass es mir vorkommt als wären die Ferien schon wieder 23618 Jahre her. Ich fühle mich schrecklich in der Schule. Überall diese schönen Menschen, da fühl ich mich noch viel hässlicher und wertloser. So schlimm. Und die Lehrer stressen schon wieder so rum, von wegen Abschluss, Ausbildung, bla. Ich kanns schon nicht mehr hören, es setzt mich so unter Druck. Da bin ich gleich zu noch weniger in der Lage als sowieso schon. Hoffe einfach mal, dass ich irgendwie klar kommen werde.
Sonntag, 2. September 2012
Morgen ist es wieder so weit. Die Schule beginnt. Mein letztes Schuljahr. Man kann sich kaum vorstellen, was für eine Angst ich habe. Angst, dass ich versage, dass ich noch schlechter werde, Angst vor den Leuten, Angst vor allem. Wir werden fünf neue Schüler kriegen, das ist ganz schön viel. Ich könnte sagen "Ich mag sie jetzt schon alle nicht", aber das sollte ich nicht, schließlich kenne ich sie ja nicht. Aber so ist es mit den meisten Leuten. Sie mögen mich nicht und ich sie nicht.
Es fällt mir sehr schwer, an die Zukunft zu denken. Mein letztes Jahr in der Schule und wie es danach weitergeht. Ich kann so weit nicht denken. Ständig ist da der der Gedanke, ob ich bis dahin noch da sein werde oder nicht. Und ich weiß es ehrlich nicht. So schlimm wie es im Moment ist, war es ewig nicht mehr. Seit Anfang des Jahres zumindest. Ich schneide mich fast täglich und es wird zunehmend schlimmer. Meine Mutter entdeckte erst heute Morgen mal wieder Blut in meinem Bett, an meinen Klamotten und es ist mir irgendwie ja total egal. Das sollte es aber nicht. Aber meine momentane Gefühlslage besteht auch nur noch aus Traurigkeit, Leere, Angst oder totaler Gleichgültigkeit.
Samstag, 1. September 2012
Ich bin mit meinen Kräften einfach am Ende. Es ist alles zu viel. Ich bin nur noch am Weinen, immer und immer wieder. Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll. Und es ist, als ob es allen um mich herum immer besser gehen würde, alle werden immer glücklicher. Ich hingegen stehe kurz vorm Abgrund, eine Kleinigkeit könnte den letzten Schritt ausmachen und ich falle hinein. Und ich weiß nicht, wie ich es verhindern soll, bin zu schwach. Ich hasse mich.
Stark zu bleiben ist so schwer.
Nacht. Die Zeit, zu der es mir immer am schlechtesten geht. Wo all die Gedanken, die ich über den Tag hinweg
durch Ablenkung und die Anwesenheit anderer Personen verdrängen konnte, zurück kommen. Und ich bin so machtlos dagegen. Kann mich nur all den Gedanken, die in meinem Kopf schwirren, hingeben. Die innere Leere kommt wieder und das Gefühl, auseinander zu fallen. Ich weiß, was dagegen hilft, was immer hilft; trotzdem versuche ich mit aller Kraft dagegen anzukämpfen. Gegen den Drang, mich zu verletzen, mir die Klinge durch die Haut zu ziehen. Meist bin ich doch zu schwach und gebe nach. Ob es heute wieder so sein wird? Bitte nicht. Es ist einfach so schwer stark sein zu müssen.
Mittwoch, 29. August 2012
Die Ferien gehen zu Ende, die Schule rückt immer näher. Verdammt. Ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll. Den ganzen Stress, die ganzen Leute, die ich nicht mag, das ganze "sich verstellen". Ich habe so Angst. Nur noch ein paar Tage. Ich komme ja schon so kaum klar, kriege nichts richtig hin und verletze mich nur noch. Und die Schule wird alles wieder noch schlimmer machen. Aber ich muss es hinkriegen, muss all das irgendwie überstehen, so erwartet man es ja von mir. Jo. Bin gespannt, zu was das führen wird.
Montag, 27. August 2012
Kleine Vorstellung meinerseits.
Nachdem ich schon einige Zeit auf einer anderen Seite einen Blog hatte, habe ich mich nun entschlossen hierher zu wechseln und fange nun hier einen neuen Blog an.
Zunächst mal etwas zu mir: Ich bin 15 Jahre alt und - ja, da scheitert es bei mir immer schon. Mehr weiß ich meistens nicht über mich zu sagen. Naja, ich versuche es trotzdem mal. Also, ich würde mich selber als ziemlich verträumt beschreiben. Von anderen werde ich häufig noch als verrückt beschrieben, was wohl auch mehr oder weniger zutrifft. Achja. Ich sollte wohl noch hinzufügen, dass ich mich seit geraumer Zeit selbst verletze. Das wird wohl auch kein unwichtiger Aspekt in diesem Blog werden; eigentlich wird er eher eine ziemlich große Rolle spielen.
So viel erstmal zu mir. Im Laufe der Zeit würde man in meinen Posts wahrscheinlich noch ein bisschen mehr über mich erfahren, vorausgesetzt, ich kriege überhaupt Leser. Ich hoffe es mal.
Zunächst mal etwas zu mir: Ich bin 15 Jahre alt und - ja, da scheitert es bei mir immer schon. Mehr weiß ich meistens nicht über mich zu sagen. Naja, ich versuche es trotzdem mal. Also, ich würde mich selber als ziemlich verträumt beschreiben. Von anderen werde ich häufig noch als verrückt beschrieben, was wohl auch mehr oder weniger zutrifft. Achja. Ich sollte wohl noch hinzufügen, dass ich mich seit geraumer Zeit selbst verletze. Das wird wohl auch kein unwichtiger Aspekt in diesem Blog werden; eigentlich wird er eher eine ziemlich große Rolle spielen.
So viel erstmal zu mir. Im Laufe der Zeit würde man in meinen Posts wahrscheinlich noch ein bisschen mehr über mich erfahren, vorausgesetzt, ich kriege überhaupt Leser. Ich hoffe es mal.
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